Erste Seminarsitzung – Teil 2

Um den vorherigen Blog zu ergänzen, folgen nun die Abschnitte drei und vier der Gruppenarbeit.

Gruppe 3:

Was erwarten Sie von digitalen Medien im Schulunterricht?

Am meisten wird von digitalen Medien im Schulunterricht erwartet, dass sie unterstützend einwirken sollen und somit gewisse Arbeitsabläufe vereinfachen. Dies könnte zum Beispiel das Erstellen von Graphen für Arbeitsblätter oder die Vorbereitung eines Tafelbildes sein. Außerdem wird die Visualisierung, die Vermittlung von Medienkompetenzen und die Vielfalt an Methoden erwartet. Zudem können komplexe Inhalte durch digitale Medien einfacher vermittelt werden.

Welche Hoffnungen haben Sie diesbezüglich?

Durch digitale Medien wird erhofft, dass auch die mündlich schwächeren SuS mehr aktiviert werden können, wodurch sich die Noten verbessern könnten.

Weitere Hoffnungen: Zeitersparnis, Interesse wecken, Routine, Anschaulichkeit, Übersichtlichkeit, Eigeninitiative der SuS, Veranschaulichung sonst nicht durchführbarer Versuche.

Welche Befürchtungen haben Sie diesbezüglich?

technische Mängel, hoher Zeitverbrauch, Ablenkung vom Unterricht/Thema, Überforderung, Zentrierung der Methode statt des Inhalts, Kostenaufwand, Missbrauch, Mobbing durch Anonymität, Risiko technischen Versagens, Datenschutz

Das Verhältnis von den Hoffnungen und den Befürchtungen gegenüber digitaler Medien im Schulunterricht ist relativ ausgeglichen, wobei die Befürchtungen etwas überwiegen. Ich finde interessant, dass sich der Zeitaspekt sowohl in den Hoffnungen als auch in den Befürchtungen wiederfinden. Zum einen erhofft man sich eine Zeitersparnis, zum anderen ist hoher Zeitverbrauch, z.B. durch technische Mängel, bei den Befürchtungen aufgeführt. Ich denke, solange die Medien ihren Dienst tun, können sie sowohl bei der Vorbereitung, als auch in der Stunde selbst Zeit einsparen. Dies ist leider nicht immer gewährleistet, wodurch Spontanität an den Tag gelegt werden muss oder es muss bereits ein Ausweichplan vorhanden sein, wodurch die Zeitersparnis nicht mehr vorhanden ist. Auch hier: gute Vorbereitung erspart viel Zeit.

Welche Erfahrungen mit digitalen Medien haben Sie in Ihren Praktika gemacht?

In den Praktika wurden viele unterschiedliche digitale Medien genutzt, u.a. Youtube, kahoot, Dokumentenkamera, SMART, Geogebra, Iserv, Hausaufgaben mit Ipads und ein Programm zur Videoanalyse. Außerdem wurde in einem Praktikum eine Tabletklasse kennengelernt und es wurde phyphox im Unterricht verwendet, um die Schallgeschwindigkeit zu messen.

Ich habe in meinen Praktika viel mit Smartboards und Dokumentenkameras gearbeitet und viele gute Erfahrungen damit gemacht, wobei die Smartboards öfter Probleme hatten. Ich würde Dokumentenkameras oder eine Bildschirmübertragung über einen Beamer bevorzugen.

Gruppe 4:

Bei Gruppe 4 sollten zunächst Werte geschätzt und im Anschluss anhand der Jim Studie recherchiert werden.

Wie viel Prozent der deutschen Bevölkerung haben Zugang zum Internet?

Die geschätzten Werte lagen zwischen 80% und 95%, wobei sogar 98% der deutschen Bevölkerung Zugang zum Internet haben.

Welche Geräte nutzen Kinder und Jugendliche, um online zu gehen?

Smartphone, Laptop, Konsole, Tablet, PC, TV, Smarthome

Wie viel „Medienzeit“ verbringen Kinder und Jugendliche durchschnittlich an welchen Geräten pro Tag?

Die geschätzten Werte haben sehr variiert: Smartphone: 2-6 Stunden, Laptop/PC/Tablet: 1-2 Stunden, Konsole: 1,5-2 Stunden, TV/Videodienste: 2 Stunden, soziale Netzwerke: 1 Stunde, insgesamt 9 Stunden am Tag

Welche Apps und Programme nutzen Kinder und Jugendliche?

WhatsApp, Instagram, Snapchat, Spiele, tiktok, YouTube, Spotify, Musically, Facebook, Netflix, Amazon Prime

Lediglich die App Google wurde nicht im Seminar aufgelistet, taucht aber in der Jim Studie auf.

Es wurden die meisten Apps herausgefunden, die auch in der Jim Studie genannt werden. Dies könnte daran liegen, dass die meisten Apps und Geräte von uns selbst genutzt werden, die Schulzeit noch nicht all zu lange zurück liegt, viele Praktika absolviert wurden oder jüngere Geschwister den Bezug zu den Kindern herstellen.

Insgesamt fand ich die Sitzung sehr aufschlussreich, da ich zuvor noch nicht mit dem zumpad gearbeitet habe, allerdings könnte ich mir noch einige Verbesserungen in der Veranschaulichung vorstellen, wie z.B. eine Tabelle, was bereits in der Sitzung angesprochen wurde.Ich bin gespannt, welche neuen Programme oder Seiten wir noch kennenlernen werden.

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