Die zweite Seminarsitzung thematisierte die Veränderung der Schulen in Bezug auf die Digitalisierung und auf die Wandlung vom Lehren zum Lernen. Zuerst stiegen wir mit der Hausaufgabe, die wir über Ostern aufhatten, ein. Diese beschäftigte sich mit dem Lesen verschiedener Blogartikel und Anhören von Podcasts. Darauffolgend sollte man einen Kommentar zu dem Gelesenen entweder unter den jeweiligen Blogartikel oder auf unserer Blogseite verfassen.
Unser Einstieg der Seminarsitzung am 23.04.2019 begann damit, dass wir darüber reden sollten, welchen Artikel wir gelesen haben und wie wir diesen beurteilen. Zudem kam als nächste Aufgabe hinzu, dass wir unsere Fragen loswerden konnten, welche uns beim lesen/hören in den Sinn gekommen waren.
Eine der Fragestellungen zum Blog „Schule im Wandel“ lautete, wie der Verfasser sich diesen Wandel als Umsetzung vorstelle, da er in diesem Artikel nur benannt hat, was er alles ändern würde, aber nicht kundgibt, wie er das mache.
„Schule im Wandel“ haben wir nach dieser Fragestellung genauer thematisiert und sind anschließend in eine Diskussionsphase eingestiegen. Was hat uns an diesem Text, welche ihn gelesen haben, gut gefallen und was nicht so gut? Gerade über die Bewegung vom Lehren zum Lernen und statt Fächer nur noch Projekte zu haben, fütterte die Diskussion und ließen uns in Umsetzungsideen einsteigen.
(https://www.vedducation.de/2019/04/07/schule-im-wandel-eine-geschichte-in-15-bildern/)
Zum Bereich Umsetzung wurden wir hingeführt, indem wir uns Gedanken machen sollten, was die Schülerinnen und Schüler (SuS) schon zu Hause für den Unterricht vorbereiten könnten, damit man den Unterricht somit gleich beginnt, ohne noch zahlreiche Texte in der Stunde zu lesen. Die SuS waren schon für die kommende Unterrichtsstunde ausreichend vorbereitet. Zum einen kamen die Vorschläge, eine passende Mindmap von den SuS erstellen zu lassen, die man gemeinsam im Unterricht erweitert oder dass man für die jüngeren SuS Bastelarbeiten für Zuhause aufgibt. Natürlich sind Leseaufträge für die höheren Klassen auch zur Sprache gekommen. Diese Vorbereitungen zeigen den Nutzen auf, dass die SuS vom Gelehrt werden zum eigenständigen Lernen hingeführt werden, sodass die Lehrkraft eine sekundäre Rolle einnimmt und die SuS eine primäre Rolle einnehmen.
Zudem gehört zum Bereich der Umsetzung auch die Digitalisierung, welche wir danach behandelten.
Zum Thema Digitalisierung in den Schulen wurden wir dazu angeregt, uns darüber Gedanken zu machen, was dieses überhaupt zu bedeuten hat. Was genau muss digitalisiert werden und welche Medien sollen hierfür genutzt werden? Soll eine ganze Klasse mit Tablets ausgerüstet werden, um die Mindmap, die zu Hause angefertigt werden sollte, zu erweitern oder reicht in jedem Klassenraum ein Computer und ein Smartboard aus?
Die Sitzung an sich fand ich recht interessant, jedoch fiel es mir zum Schluss nicht mehr so leicht bei dem Thema zu bleiben, da es sehr theorielastig war. Ich hoffe, dass die nächsten Sitzungen wieder mehr praxisorientierter sind. Zu dem fand ich die Ideen sehr abwechslungsreich, jedoch teilweise zu hoch gegriffen. Klar hat das Schulsystem seine Lücken, welche wir füllen müssen und das am besten mit neuen Medien und mit neuen Umsetzungen, aber wieso muss man gleich alles verändern?